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Unsichere Poller auf Radwegen gefährden Radfahrende. Hilf mit, gefährliche Stellen zu melden und Radwege sicherer zu machen.
Fast jede Radfahrerin und jeder Radfahrer kennt sie: rot-weiße Poller, die mitten auf Radwegen stehen. Ursprünglich wurden sie aufgestellt, um zu verhindern, dass Autos unerlaubt auf Radwege fahren. Doch immer häufiger wird diskutiert, ob diese Poller tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen oder selbst zu einer Gefahr werden.
Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen, in unübersichtlichen Kurven oder auf stark frequentierten Radwegen können Poller zum Problem werden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht aus und schon kommt es zu einer Kollision. Die Folgen reichen von Schürfwunden und Prellungen bis hin zu schweren Verletzungen.
Auch für ältere Menschen auf dem Fahrrad sowie für Leute, die mit dem E-Bike unterwegs sind, können Poller ein zusätzliches Unfallrisiko darstellen. Durch die höheren Geschwindigkeiten von E-Bikes bleibt oft weniger Zeit zum Reagieren.
Kommunen setzen Poller ein, um Radwege vor dem unbefugten Befahren durch Autos zu schützen. Das Ziel ist grundsätzlich sinnvoll: Radfahrende sollen sicher unterwegs sein und nicht durch Fahrzeuge gefährdet werden.
Allerdings stellt sich die Frage, ob Poller immer die beste Lösung sind. Denn während nur wenige Autofahrer Radwege missbräuchlich nutzen, müssen täglich Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer an diesen Hindernissen vorbeifahren.
Immer mehr Städte und Gemeinden überprüfen deshalb bestehende Pollerstandorte. Dort, wo sie keinen erkennbaren Sicherheitsgewinn bieten oder selbst zur Gefahr werden, werden sie teilweise entfernt oder durch besser sichtbare Alternativen ersetzt.
Gerade auf beliebten Radwegen und E-Bike-Strecken kann dies die Sicherheit deutlich erhöhen.
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